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Social Media Week



Social Media Week weltweit in 13 Städten parallel – 1 Keynote und 3 Sichtweisen

Social Media Week weltweit in 13 Städten parallel – 1 Keynote und 3 Sichtweisen

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Guest post Tanja Steinhoff, Caroline Schüttig, Mona Szyperski of Flexbase:

 

„Social Media“ ist in aller Munde. Wer heute als Privatperson nicht mindestens einen Account in den bekannten sozialen Netzwerke hat, wird oftmals schief angesehen. Auch für Unternehmen rücken Social Media, die Kommunikation auf unterschiedlichsten Plattformen im Internet, zunehmend in den Fokus. Je nach Branche mit dementsprechender Ausprägung, natürlich. Besonders anziehend  wirkt das Schlagwort Social Media in Deutschland offenbar bei Start-up Unternehmen. Die GenY, Social Natives oder Millenials, die mit den neuen Medien ganz natürlich aufwachsen und den Umgang mit ihnen in ihren Alltag integriert haben, machen sich selbstständig und formen das Web mit ihren Ideen, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen. Nicht ohne Grund also findet die Social Media Week bereits zum dritten Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.  Als einer von 13 Veranstaltungsorten weltweit fanden also stellvertretend für den Standort Deutschland mehr als 140 Events der Social Media Week in Berlin statt.  „Wo auch sonst?“, möchte man ausrufen, denn bezogen auf Deutschland gibt es nirgendwo anders als in der Hauptstadt aktuell mehr Kreative, mehr neue Unternehmensgründungen, mehr Ideenschmieden und Crowdfunding-Projekte.

5 Tage Berlin

Vom 24. Bis 28. September also wurden die drei Orte „Naherholung Sternchen“, „Immobilenscout24“ und „Aufbauhaus“ in Berlin zu den zentralen Meeting-Orten für Medienaffine, Interessierte, Media-Neulinge sowie für alte Hasen in Kommunikation und Marketing. Mit über 140 überwiegend kostenlosen  Veranstaltungen in Berlin und einer erwarteten Teilnehmerzahl von bis zu 10.000 Personen ein riesiges Projekt. So unterschiedlich die Vortragsthemen und Diskussionsrunden angelegt waren, so verschieden waren schließlich auch die Teilnehmer der einzelnen Veranstaltungen.

Ich persönlich durfte die gesamte Woche in Berlin verbringen und hatte die Chance, 19 Events live mitzuerleben. Thematisch weit gefächert vom Umgang mit dem Tod im Internet über Promotion-Möglichkeiten der eigenen Internetpräsenz bis hin zur Frage wie Social Media  bei der Jobsuche helfen kann, war alles dabei. Im Gedächtnis geblieben jedoch ist mir eine Veranstaltung ganz besonders: Eine Panel-Diskussion zum Thema „Women in Tech“, bei der vor allem junge Frauen über die beruflichen Möglichkeiten und das Miteinander in digitalen Berufen und  in sogenannten Männerdomänen diskutierten. Dabei berichteten sie aus ihrem Alltag, standen bei allen Fragen aus dem Publikum Rede und Antwort und lieferten einen Einblick in Initiativen wie die Berlin Geekettes und die Rails Girls Berlin. Wirklich eine spannende Diskussionsrunde, die im Anschluss viel Zeit und Raum zum netzwerken bot.
Am 27.09. war es dann soweit, denn unser lang geplanter, eigener  Anteil an der Social Media Week in Berlin sollte endlich vor Publikum Gestalt annehmen:  Die Keynote „Recruiting Evolution – Von der Steintafel zur Cloud“, gehalten von Tim Oliver Pröhm, Managing Director der FlexBase. Anders als bei einigen anderen Veranstaltungen während der Woche füllten sich die Reihen im Immobilienscout 24-Gebäude rechtzeitig vor Beginn unseres Vortrags. Da war die erste Hürde schon einmal genommen.  Als dann nicht nur die ca. 70 Personen im Raum zuhörten, sondern die Übertragung im Livestream fast fehlerfrei lief, konnte ich persönlich etwas entspannen und mich unserem Twitter -Account widmen. Nachdem auch die letzten offenen Fragen zur Recruiting-Thematik beantwortet waren,  konnten wir bei einem Glas Sekt im Foyer gemeinsam anstoßen – auf unseren persönlichen Anteil an der #SMWBerlin.
Wer die Social Media Week nochmals Revue passieren lassen möchte, kann hier Fotos, Vorträge und ein paar Statistiken zur Teilnehmerzahlen und Trendthemen nachlesen. (geschrieben von: Mona Szyperski)

Oberstes Ziel: Für den perfekten Ablauf sorgen

Für mich bestand die Social Media Week in Berlin aus 1,5 Tagen, 2 Vorträgen und eine Podiumsdiskussion. Davon war ein Vortrag unser eigener. Und ganz ehrlich: mir ging es nicht darum neue Trends, „interessante“ Leute und bahnbrechende Startups kennen zu lernen. Ich weiß: das sollte diese Woche eigentlich aus machen, aber deswegen kam ich nicht nach Berlin.
Wie Ihr wisst, hat unser Geschäftsführer auf der #SMWBerlin einen Vortrag über Recruiting im Social Web gehalten. Als seine Assistentin habe ich vor Ort für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und am Vorabend noch letzte Änderungen an der Prezi vorgenommen. Klar also, dass ich sehen wollte wie unser Vortrag Eindruck hinterlässt. Heinrich, der Hund einer Konferenzteilnehmerin, hat dies hervorragend unter Beweis gestellt: er hörte 45 Minuten andächtig zu. Dass der andere Vortrag und die eine Podiumsdiskussion allgemein weniger Anklang fanden, machte meinen persönlichen Eindruck der SMWB perfekt. (geschrieben von: Tanja Steinhoff)

SMW 2012 – London überzeugt durch professionelles Setup und entspannte Atmosphäre

Es war wieder einmal soweit, die Social Media Week 2012 (SMW) hat in dieser Woche weltweit ihre Pforten geöffnet. Als eines der nunmehr größten und wichtigsten digitalen Konferenzen der Welt versteht es sich von selbst, dass auch wir vor Ort gewesen sind um uns einen Eindruck zu verschaffen was die Online-Gemeinde bewegt. Gleichsam dient diese kollaborative Konferenz als wertvolle Plattform für den Dialog und Austausch mit Gleichgesinnten und Digital Natives aus nahezu jeder Branche.

Das stand also auch ganz oben auf unserer Agenda! Während meine FlexBase Kollegen am Donnerstag die Keynote zum Thema „Recruiting Evolution“ in Berlin gehalten haben (welche ich in bester Qualität im Livestream online verfolgen durfte), habe ich mich also einmal in London unter die digitale Meute gemischt. Das Programm wartete auch in diesem Jahr wieder mit einem breiten und äußerst vielfältigen Themenbereich auf, sodass eine frühzeitige Registrierung wertvolle Plätze sicherte. Auch wenn es in diesem Jahr keine gesponserten SMW Taxen gab, welche die Gäste von einem Event zum nächsten befördern konnten, konnten doch die Locations an sich durchaus mit Attraktivität punkten. Als eine für Teilnehmer komplett kostenlose Konferenz kann die SMW auf diverse bekannte und einflussreiche Sponsoren und Partner zurückgreifen, sodass Veranstaltungen beispielsweise im Facebook Hub, auf dem Google Campus oder im Tate Modern stattfanden. Direkt am Puls der Zeit also, eine nicht zu verachtende Ausgangssituation für eine anregende Diskussionsrunde.

Ohne auf die genauen Diskussionsinhalte eingehen zu wollen, möchte ich ein kurzes Fazit dieser spannenden und vor allem stimulierenden Woche ziehen, die wettertechnisch ihrem wechselhaften Ruf alle Ehre gemacht hat. Jedes Jahr erfreut sich dieser Event größerer Beliebtheit unter Firmen sowie Privatpersonen. Dadurch wächst die SMW zu einem Einflussfaktor, den auch moderne Unternehmen nicht mehr außer Acht lassen können, insofern sie eine eigene Social Media Strategie implementiert haben. Generell besitzt das Londoner Publikum auch im professionellen Bereich ein breites Empfinden für den digitalen Fortschritt. Dies wird nicht zuletzt durch die zahlreichen Social Media Konferenzen und Summits in Großbritannien, wie die Crexia #SRconf oder Social Media Strategies deutlich. Unterhält man sich mit den anderen Teilnehmern wird deutlich, in welchen Dimensionen wir heutzutage denken und handeln. Es ist, wie ich finde auch völlig überwältigend im positiven Sinne, wie stark sich nationale und internationale Unternehmen an dieser Veranstaltung beteiligen und dem Zeitgeist entsprechend präsentieren.

Ob nun in Berlin, Hamburg, London oder sonst wo auf der Welt, die SMW ist ein absolutes Highlight auf jeder Konferenzagenda, was die Leidenschaft eines internationalen, kollektiven Ideenaustausches einer digitalen Gemeinschaft betrifft. Sich mit Gleichgesinnten in einer entspannten, kreativen und informellen Umgebung zu vernetzen und die digitalen Entwicklungen zu hinterfragen war nie so einfach. Soziale Medien beeinflussen uns mehr und mehr, warum sollten wir unsere eigenen Gedanken nicht einmal stimulieren um zu entdecken, wie wir dieses Potenzial zukünftig professionell und privat ausschöpfen können?!  (geschrieben von Caroline Schüttig)


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