Warum #Führungskräfte twittern sollten


Social Media Week

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Gastbeitrag von Lina Stender (bloggte während der #SMWHH für die “Macromedia Blogger”) 

Die Kommunikationsstrategin Christiane Brandes-Visbeck, Gründerin des Start-Ups JobDigga und Geschäftsleitung der Agentur für Kommunikation im digitalen Zeitalter Ahoi Consulting, motiviert bei ihrem Workshop an der Macromedia Hochschule in Hamburg Führungskräfte und jene, die es werden wollen, auf Twitter aktiv zu werden. 

#smwhh  #twitterleaders

Diese zwei Begriffe stehen auf dem Flipchart im Raum. Ich persönlich habe Twitter und die Sache mit den Hashtags noch nicht so ganz verstanden. Doch als angehende Medienmanagerin dachte ich mir, es ist einfach Zeit. Gerade erst habe ich mir einen Instagram Account zugelegt und ich muss sagen, wenn ich #sunshine #happy #beach unter ein Bild poste, komme ich mir doch noch immer etwas albern vor. Und jetzt Twitter.

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© Copyright Paula Stolley / Macromedia

Christiane Brandes-Visbeck ist von dem Mikroblogging-Dienst begeistert, das merkt man ihr an. Über 8.000 Tweets hat sie in den letzten knapp 3 Jahren getweetet. Das sind ungefähr 7 am Tag – alle Achtung. Aber worüber twittere ich denn, wenn mir nichts Interessantes einfällt? Laut Brandes-Visbeck sollte Twitter auch einen Nutzen für andere bringen. Man kann also Experten und Influencern folgen und ansprechende Inhalte retweeten, und schon hilft man auch seinen eigenen Followern, interessante News zu bekommen.

„Wenn mein Mann mir morgens von etwas erzählt, was er gerade in der Zeitung gelesen hat, antworte ich: Das hab’ ich gestern schon bei Twitter gesehen.“

Einer der Gründe, warum die Kommunikationsexpertin bei Twitter aktiv ist. Neuigkeiten verbreiten sich hier schneller als in den klassischen Medien. Be the first to know – Wissen ist Macht. Und die Twitter Community ist sehr mächtig. Auch aktuelle Trends können hier schneller erkannt werden, meint Brandes-Visbeck. Aber auch ein bisschen Spaß muss sein: Der Twitter Account von Grumpy Merkel zaubert mit Tweets wie „McCain soll wieder das machen, was er am besten kann: Pommes verkaufen“ jedem Leser ein Lächeln aufs Gesicht.

Im digitalen Zeitalter, so ist sich Christiane Brandes-Visbeck sicher, sind soziale Netzwerke der beste Weg, um vernetzt zu bleiben. In den USA hat jeder, der beruflich etwas werden will, einen Twitteraccount. Und Kontaktdaten ohne Twitter Handle seien so unbrauchbar wie früher Visitenkarten ohne Durchwahl.

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© Copyright Xenia Zarafu / Social Media Week Hamburg

Auf Twitter kann man seine eigene Kompetenz glaubhaft darstellen und als Experte sichtbar werden. Man kann Markenbotschafter und somit Influencer für das eigene Unternehmen werden – mit seinen eigenen Worten für das Unernehmen sprechen. Eigene Gedanken äußern und gehört werden, das funktioniert bei Twitter ausgesprochen gut. Zu den Inhalten gibt Brandes-Visbeck folgenden Tipp: 30% Privates, 70% Berufliches. Das wirkt authentisch.

Dabei sein ist alles, das ist die Devise. Und auch ich habe inzwischen tatsächlich meinen ersten Tweet abgesetzt. #Danke, Christiane Brandes-Visbeck!

 


ABOUT THE AUTHOR

Lina Stender studiert im 6. Semester PR und Kommunikationsmanagementan der Hochschule Macromedia. Sie interessiert sich für Lifestyle-Themen aller Art und träumt davon, später international zu arbeiten, am liebsten in den USA.

Während der Social Media Week Hamburg ist Lina im Auftrag der “Macromedia Blogger” auf diversen Veranstaltungen unterwegs und berichtet. Druck

 

 


 



macromedia blogger

M.A., Hochschule Macromedia

Die Macromedia Blogger sind Studierende vom Hamburger Campus der Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences. Die angehenden Medienmanager, Journalisten und Mediendesigner berichten über aktuelle Medienevents und Trends für die digitale Welt von morgen. Rund 2.000 Bachelor- und Masterstudierende lernen an der private Hochschule Macromedia den digitalen Wandel zu gestalten. Die staatlich anerkannte Hochschule ist in München, Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg vertreten. Mehr unter www.hochschule-macromedia.de



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