Flüchtlingshilfe organisieren und Leben retten – Social Media in Bestform


Social Media Week

Social Media Week is a leading news platform and worldwide conference that curates and shares the best ideas and insights into social media and technology's impact on business, society, and culture.


Wie findet man sich im Mediendschungel besser zurecht? Können Smartphones Leben retten? Und welche visuellen Trends gibt es im Internet? Viele spannende Fragen werden während der Social Media Week beantwortet, hinterfragt und diskutiert. Die studentischen Macromedia-Blogger sind mittendrin und berichten vor Ort über die und aktuelle Diskussionen.

Flüchtlingshilfe organisieren – Social Media in Bestform

Am ersten Veranstaltungstag fand das Panel #RefugeesWelcome – Digitale Willkommenskultur in Hamburg am Macromedia Campus statt. Vier ehrenamtliche Vereine, die sich via Facebook, Twitter & Co für Flüchtlinge in Deutschland engagieren, stellten sich vor. In Zeiten der Digitalisierung gibt es keine Grenzen. Fazit: Jeder kann sofort anfangen und sich von Zuhause aus für andere Menschen einsetzen.

Durch Posten, Teilen und Folgen erzielt auch ehrenamtliche Flüchtlingshilfe eine große Reichweite. Der ehrenamtliche Verein Hanseatic Help, der sich um Spenden und die Verteilung von Kleidung für Flüchtlinge und Bedürftige kümmert, kann mittlerweile über 20 000 Mitglieder in seiner Facebook-Gruppe verbuchen. Und täglich kommen neue Mitglieder hinzu. Damit keine Werbung oder rechtspopulistischen Meinungen in der Gruppe veröffentlicht werde, so die Verantwortlichen, briefen sie jedes neue Mitglied in der Gruppe.

Sami Khokhar hat das Projekt Das Teemobil ins Leben gerufen. Mittlerweile gibt es den ehrenamtlichen Verein an 11 Standorten in Hamburg – organisiert von freiwilligen Helfern der Region über Facebook-Gruppen. Jeden Abend schenken die Freiwilligen heiße Getränke für wartende Flüchtlinge aus, verteilen Kekse und Obst. Initiator Khokhar erzählt, wie viel Freude es mache, den Menschen zu helfen und viel Dankbarkeit zu erfahren, die man durch kleine Gesten erhält. Täglich spenden Menschen bei ihnen Geld und Lebensmittel, um den Flüchtlingen den Alltag ein bisschen zu erleichtern. Auch dieses Projekt wäre ohne Social Media nicht entstanden und hätte in dieser kurzen Zeit nicht so viele Helfer und Spender erreichen können.

Alle Stimmen zur Diskussion unter #smwhh-refugeeswelcome

Mobil Leben retten

Copyright: Macromedia / Lennard BosseWie man mithilfe einer Software den Notruf optimiert und damit Leben rettet, zeigte das Panel Besser retten mit Smartphone und Tablet. Digitale Gadgets bieten für die Notrufhilfe eine enorme Unterstützung, hier waren sich alle Talkgäste einig. Durch eine standardisierte Notrufabfrage reduziere sich zum einen der Stress des Anrufenden und über telefonische Anleitungen könnten lebenssichernde Schritte schneller eingeleitet werden. Außerdem gelangten mehr Informationen direkt zu den Krankenhäusern. In der Diskussion, zu der auch ein Vertreter von Google Germany kam, war natürlich auch eine Frage, wie sich Datenschutz und Lebensrettung vereinen lässt. Ein großer Fortschritt der mobilen Kommunikation bietet die sofortige Standortlage durch Handyortung, die an die Krankenwagen gesendet werden könne.

Alle Stimmen zur Diskussion unter #SMWHumSec

ABOUT THE AUTHOR

Annika Prigge absolvierte 2015 ihr Abitur mit dem Schwerpunkt Sport in Kiel. Im gleichen Jahr begann sie ihr Sportjournalismus-Studium an der Hochschule Macromedia in Hamburg.

Seit 2016 arbeitet sie beim NDR und ist außerdem im Team des studentischen Presseteams der Macromedia.

Während der Social Media Week Hamburg ist Annika im Auftrag der “Macromedia Blogger” auf diversen Veranstaltungen unterwegs und berichtet. 



macromedia blogger

M.A., Hochschule Macromedia

Die Macromedia Blogger sind Studierende vom Hamburger Campus der Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences. Die angehenden Medienmanager, Journalisten und Mediendesigner berichten über aktuelle Medienevents und Trends für die digitale Welt von morgen. Rund 2.000 Bachelor- und Masterstudierende lernen an der private Hochschule Macromedia den digitalen Wandel zu gestalten. Die staatlich anerkannte Hochschule ist in München, Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg vertreten. Mehr unter www.hochschule-macromedia.de



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