Meine erste Social Media Week. Und meine ersten Sketchnotes


Social Media Week

Social Media Week is a leading news platform and worldwide conference that curates and shares the best ideas and insights into social media and technology's impact on business, society, and culture.


Am Montag begann meine erste (!) #smwhh interessant und informativ im Saal 2 des InnovationsCampus mit “Social Media nach dem Hype” und “Moderner Kulturschock: Social Media trifft auf deutsche Unternehmenskultur”. Wie bei mir üblich, habe ich nichts mitgeschrieben, denn ich wusste nicht so richtig, was ich aufschreiben könnte. Geht es euch auch manchmal so?

Am Dienstagmorgen kam ich kurz vor knapp in der Markthalle an und bin erstmal in den “Kunstraum” geflitzt, schließlich wollte ich ja sketchen lernen, also im weitesten Sinne etwas Künstlerisches machen. Da gings aber um Instagram. Ich musste ins Foyer. Dort wurden zum Glück erstmal Geschenke (GESCHENKE!!) verteilt: Jede*r bekam einen Fineliner und zwei Pinselstifte (hellgrau und blau) von neuland und ein Notizbuch von paperscreen, vielen Dank an die beiden Sponsoren! Es war also nicht so schlimm, dass ich nicht pünktlich war. Allerdings bekam ich nur noch einen Platz in der ersten Reihe, und da muss ich mich am Rechner der Speakerin, Diana Soriat (sketchnotes-by-diana.com), der direkt vor mir stand, mit dem Sketchnotes-Virus infiziert haben …

Nach der Stifte- und Hefteverteilung ging es los! Und hier geht es jetzt endlich mit Sketchnotes los (Ihr könnt auf die Bilder klicken, dann öffnet sich eine größere Ansicht und ihr könnt die Notes lesen):

Die drei Stifte und das Notizheft.

Die drei Stifte und das Notizheft.

Sketchnote: Aus Glühbirne wird Idee

Für die einen ist es nur eine Glühbirne, für die anderen eine IDEE!

Sketchnote-ABC und ein paar "Vokabeln"

Wir lernen das Sketchnote-ABC und ein paar “Vokabeln”.

Das Motto: It's about ideas. Not art.

Das Motto: It’s about ideas. Not art.
Also, keine Angst – einfach loskritzeln!

Und dann ging es Schlag auf Schlag weiter: Bei jeder Session, jedem Talk habe ich mir Notizen gemacht – in Bildern und Texten. So habe ich sogar die Veranstaltungen visualisiert, die “nicht so meins” waren.
[Note to myself: Nächstes Jahr nicht nur Headlines lesen, sondern auch Bescheibungstexte.]

Design in Social Media – Visuelle Konzepte (Handyfotografie)

Dos und Dont's in der Fotografie

Am besten gefiel mir der Sneakerzoom, denn es ist immer besser, an das Motiv ranzugehen als es ranzuzoomen.

Zwei Veranstaltungen auf drei Doppelseiten: „HASS, HASS, HASS – Wie man als normale Bürgerin mit Hatespeech im Netz umgeht“ und „Rechtsfragen rund um die berufliche Web-Nutzung von Kreativen”

Sketchnotes zum Thema Hass im Internet

Eine interessante Veranstaltung, u. a. auch deshalb, weil einige Social Media Manager*innen im Publikum saßen.

Links: Notizen zu "Hass im Netz", rechts juristische Tipps von der Cyber Law Clinic.

Linke Seite gehört noch zu „Wie gehe ich als normaler Mensch mit Hatespeech im Netz um?“. Rechte Seite: Die Cyber Law Clinic stellt sich vor und es geht los mit „Recht im Netz für Kreative“.

Die Cyber Law Clinic über Urheber- und Widerrufsrecht.

Die Cyber Law Clinic über Urheber- und Widerrufsrecht.

Dritter Tag auf der Social Media Week: Wie ich zur „Frau Fazebuck“ auf dem Land wurde. Regionale Sichtbarkeit im Netz und gute lokale Vernetzung – geht das überhaupt?

10 Tipps zu regionaler Sichtbarkeit – im Netz und im realen Leben.

10 Tipps von Beate Mader. Zwei sind auf der nächsten Seite gelandet. Tipp 9 (ein großes Stück Torte) war: Geben & Nehmen, und Tipp 10 (Clown) lautete: Auffallen!

Public Speaking Skills – Sprechen in der Öffentlichkeit

Reden in der Öffentlichkeit: ins kalte Wasser springen, sich einen Kernsatz überlegen.

Das mit dem Kernsatz einer Rede sollte Twitterer*innen leicht fallen: Der sollte nicht über 140 Zeichen haben.

Was ein CEO von einem Menschen mit Behinderung (mit Assistenzbedarf) lernen kann

Anastasia Umrik über die Kommunikation mit ihren Assistentinnen: die richtige Balance zwischen Freundschaft und Professionalität.

Seit sieben Jahren lernt Anastasia Umrik eine Chefin ihrer Assistentinnen zu sein. Und das wichtigste ist: gute Kommunikation.

Anders arbeiten, besser leben – XINGs Engagement für ein besseres Arbeitsleben

Berufliche Netzwerke früher und heute, die Wünsche der Arbeitnehmerinnen, die Chancen für die Unternehmen.

Es klafft noch eine Lücke zwischen den Wünschen, Bedürfnissen und Ansprüchen von Arbeitnehmerinnen und dem Selbstverständnis der Unternehmen …

Bonus (weil ich mich spontan dafür entschied): Keynote by Milena Glimbovski – Achtsam Arbeiten und Führen

Milena hat in Berlin einen Unverpackt-Laden eröffnet und Chefin sein ist manchmal ganz schön schwierig

Kernsätze waren: „Ich muss gar nichts“, „Ihr müsst gar nichts“ und öfter mal „Nö“ sagen.

Donnerstag, Tag 4: Wie führt und schreibt man gute Interviews?

Interviews: Die Vorbereitung

Ihr wundert euch über das Glas und die Flasche? Die Lösung: Alles wurde am Beispiel eines Barkeepers erzählt.

Tipps, was man während des Interviews beachten muss und wie man daraus dann einen interessanten Text schreibt.

Profi-Tipp: Immer zwei Diktiergeräte mitlaufen lassen.

Erfolgreich zum eigenen Medienbusiness

Infos für Menschen, die ein eigenes Print- oder Onlinemedium gründen wollen.

Was sind die Voraussetzungen für erfolgreiche Gründungen im Medienbereich? Welche Fragen sollte man sich stellen, wo geht die Reise der Medien hin?

Zeitungssterben? Wir machen ja viel Unsinn mit, aber nicht jeden.

Hier fehlen die wichtigsten Notizen, weil ich zu spät kam.

Das beste hab ich verpasst: Ich war ne halbe Std. zu spät, weil ich mich in der Zeit geirrt hatte …

Und dann noch Tag 5: In letzter Minute. Wie Social Media das Storytelling – und die Welt – retten kann

Worum geht es in unseren Geschichten und was hat die Werbung damit gemacht?

(Wie) kann Storytelling die Welt retten?

Links: Wir haben das Geschichten-Erzählen zurück geholt. Und nun müssen die Unternehmen sehen, wie/womit sie uns fesseln können. Rechts: die Diskussion über Frauenmagazine im Social Web.

Links: Wir haben das Geschichten-Erzählen zurück geholt. Und nun müssen die Unternehmen sehen, wie sie uns fesseln können. Rechts die Diskussion über Frauenmagazine im Social Web.

„Ich darf doch noch meine Meinung haben!“ – Meinungsfreiheit im Netz und Datenschutz

Schlüsselbegriffe: Meinungsfreiheit, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz und Privatsphäre

Markus Mayr sprach mit Matthias Kammer und Alexander Sander über Meinungsfreiheit im Netz und wo sie endet.

Und dann: Der große “Ein Tweet und seine Geschichte”-Galaabend der Social Media Week Hamburg

14 Twitterer*innen (wenn ich richtig gezählt habe erzählten über einen Tweet und seine Folgen.

Schade: Ich hatte leider keine Zeit, bis zum Ende zu bleiben. Deshalb habe ich mir den Rest in der Aufzeichnung angesehen, der Teil ist deshalb nicht blau, sondern pink.

Ich beim scribbeln. Foto von Malte Klauck,

Ich beim scribbeln.
© Malte Klauck, https://www.facebook.com/malteklauck

Tja, das war’s. Das Heft ist so gut wie voll. Schön war’s. Ich möchte nie mehr eine Social Media Week verpassen, und ich hoffe, dass meine Begeisterung für Sketchnotes anhält. Heft-Nachschub hab ich mir schon besorgt.

Falls ihr meine Sketchnotes nutzen wollt, schickt mir eine Mail (warum, wieso und wo?), die Adresse findet ihr auf meiner Website. Es gibt auch hochaufgelöste Daten ohne Wasserzeichen.

Und falls ihr jemanden sucht, die eure Veranstaltung mit Sketchnotes festhält: Irre (!) gern. Meldet euch!



Ania Groß

Freelancer, Grafik | Webdesign | Ideen

@exil_inselette

Mehr über mich gibt es auf meiner Website unter dem Punkt Profil.



Want to write for Social Media Week?

We're looking for individuals around the globe to contribute articles on marketing, media, technology, and more.







Comments